Die 7 besten Oscar-Moderatoren aller Zeiten

Published on March 9, 2015.

Unter den Awardshows können die Oscars sich ganz schön in die Länge ziehen und sogar einschläfernd sein, daher braucht man einen unterhaltsamen und mitreißenden Moderator. Nicht jeder ist für diesen Job geeignet. Es ist sogar so, dass einige der größten Comedians, die wir kennen und lieben, an dieser Show gescheitert sind. In diesem Jahr hat Neil Patrick Harris durch die Zeremonie geführt. Auch bei den Primetime Emmy Awards hat er sein Können als Moderator bereits unter Beweis stellen dürfen, aber Sie sollten selbst entscheiden, ob er die richtige Wahl für die Oscars war oder nicht. Zum Gedenken an vergangene Moderatoren haben wir eine Liste unserer 7 Favoriten erstellt!

7. Jon Stewart

Jon Stewart hatte bereits zwei Mal das Vergnügen, die Oscars zu nominieren. Das erste Mal im Jahr 2006 und dann noch einmal im Jahr 2008. 2006 ging er auf Nummer sicher und erhielt dafür gemischte Kritiken. Im Vergleich zu Johnny Carson erhielt er von Roger Ebert eine positive Rezension. James Poniewozik vom Time Magazin bezeichneten ihn als Anti-Moderator, weil er sich über die Bereiche der Sendung lustig machte, die es verdient hatten.

Als Stewart die Zeremonie im Jahr 2008 noch einmal moderierte, überzeugte er auf ganzer Linie. Matthew Gilbert vom Boston Globe lobte ihn für seine Leistung in den höchsten Tönen. „Es war gut Jon Stewart als Jon Stewart zu sehen. Er wird langsam zum verlässlichen Oscar-Moderator für die Zeit nach Billy Crystal. Er hat kein musikalisches Talent, schwingt sich jedoch problemlos von einem Witz über Politiker, Hollywood, die Medien und vor allem, die Frisur, zum nächsten“, schrieb er. Auch Brian Lowry hatte viel Lob für seine Leistung übrig und bemerkte, dass er ‚die ganze Nacht über etwas Verspieltes, Ehrfurchtsloses aufrechterhielt – seien es die Scherze über die Wandelbarkeit von Cate Blanchett oder sich Lawrence of Arabia auf einem iPhone Bildschirm anzusehen.“

6. Steve Martin und Alec Baldwin

Steve Martin und Alec Baldwin nominierten gemeinsam die 82. Annual Academy Awards. Die zwei waren ein ganz schön starkes Duo. Sie machten sich übereinander lustig und enthüllten dann die ein oder anderen Scherze über die Stars im Publikum. „Meryl Streep ist die Schauspielerin mit den meisten Nominierungen“, sagte Martin. „Oder wie ich es nennen würde, die die am häufigsten verliert.“ Auch über Helen Mirren und den Film „Precious“ wurde gescherzt.

Zu dieser Show schalteten mehr Zuschauer ein als im Jahr zuvor. Durchschnittlich saßen 41,62 Millionen Zuschauer vor ihren Fernsehern, das stellte zum Jahr 2009 einen Anstieg von 13% dar. Während einige Kritiker nicht so viel über Martin und Baldwin lachen konnten, fanden andere sie umso lustiger. Hank Stuever vom The Washington Post lobte die beiden zum Beispiel und sagte, dass sie die ganze Nacht über mit Klasse und Witz moderiert haben. Matthew Gilbert vom Boston Globe war ähnlich überschwänglich. „Ihre Darbietung war auf höchstem Niveau und herzlich gesprächsintensiv, wie bei einem der Comedy-Teams aus vergangenen Zeiten“, schrieb er.

5. Whoopi Goldberg

Whoopi Goldberg gilt als eine der besten Oscar-Moderatorinnen. Zwischen 1994 und 2002 war sie ganze vier Mal Moderatorin dieses großen Events. Dabei konnten wir unzählige Kostümwechsel und köstliche Witze miterleben. „Ich muss jetzt einmal alles loswerden: Rettet die Wale; rettet den Fleckenkauz; mehr Rechte für Homosexuelle; Männerrechte; Frauenrechte; Menschenrechte; Armenspeisung; schärfere Waffengesetze; Freiheit den chinesischen Regimekritikern; Frieden in Bosnien; Gesundheitsreform; Wahlberechtigung; verstärkte AIDS Forschung; lassen Sie Frank Sinatra ausreden; Lorena Bobbitt, dürfen wir vorstellen Bob Dole, und kann endlich mal jemand dafür sorgen, dass diese schrecklichen Erdbeben ein Ende nehmen … damit habe ich soweit alles abgehakt, oder? Auch meine Karriere“, sagte sie während der Moderation im Jahr 1996.

Goldberg zeigte bei den Academy Awards in welcher Liga sie spielt und sie verschönerte absolut gar nichts. Alles wurde scherzhaft in den Dreck gezogen – die Rasse, die anderen Promis und sie selbst. Diese Überheblichkeit brauchen wir jetzt von ihr!

4. Ellen Degeneres

Ellen Degeneres war zwei Mal Moderatorin der Academy Awards – einmal im Jahr 2007 und noch einmal im Jahr 2014. Beim ersten Mal wurde sie sehr positiv für ihre Moderation kritisiert. Susan Young von der Inside Bay Area schrieb: „DeGeneres rockte und schien sich die ganze Zeit darüber im Klaren zu sein, dass sie nicht nur die Stars vor ihr im Publikum, sondern auch die Zuschauer zu Hause unterhalten musste.“ Sie wurde für diese Moderation sogar für einen Emmy nominiert.

Bei ihrer zweiten Moderation im Jahr 2014 waren die Kritiken gemischt. Einige empfanden sie als langweilig und nicht erinnerungswürdig, während andere wieder vollauf begeistert waren und sie zum besten Moderator seit Billy Crystal kürten. Unserer Meinung war sie absolut unvergesslich. Der Selfie, den sie mit den Stars im Publikum schoss wurde zum meist geteilten Bild aller Zeiten und wahrscheinlich hat kein anderer Moderator in der Geschichte der Oscars je Pizza für die Schauspieler und Schauspielerinnen kommen lassen.

3. Steve Martin

Steve Martin moderierte im Jahr 2001 und im Jahr 2003 die Academy Awards. Er gilt neben Billy Crystal als einer der besten Moderatoren der Stadt. „Die Oscars zu nominieren ist, als würde man mit einer wunderschönen Frau schlafen“, bemerkte er einst. „So etwas kann ich nur machen, wenn Billy Crystal nicht in der Stadt ist.“

Beide Male moderierte Martin alleine und wurde dafür recht positiv kritisiert. Über die Oscars im Jahr 2003 schrieb Robert Bianco von der USA Today: „Zum Glück für die Zuschauer hat Martin zwei weitere Qualitäten, die für einen Academy Awards Moderator essenziell sind: Esprit und den Insider-Status. Er hat beides benutzt, um zu unserem Vorteil das Vertrauen des Publikums zu gewinnen und sich anschließend die ganze Nacht über sie lustig zu machen.“ Rob Owen von der Pittsburg Post-Gazette schwärmte über Martin. „Martin verbindet Klasse und Esprit auf eine Art und Weise, die vielen Awardshow-Moderatoren fehlt. Von den Witzen über die angeblich verkürzte Zeremonie bis hin zur Reaktion auf seine Rückkehr auf die Oscarbühne, Martin konnte durchgehend unterhalten“, schrieb er.

Helga Esteb / Shutterstock.com

2. Billy Crystal

Billy Crystal ist wahrscheinlich der Oscar-Moderator mit der meisten Erfahrung. Zwischen 1990 und 2012 hat er die Show ganze neun Mal moderiert. Im Vergleich zu anderen Moderatoren vor ihm, wirkte er sehr sicher und leichtfüßig, als könnte ihn nichts aus dem Konzept bringen. Meistens startet er mit einer Videosequenz, bei der er sich selbst in einige Szenen der besten Filme des Jahres geschnitten hat.

Im Jahr 2012 war Crystal der Ersatz, nachdem Eddie Murphy ausgefallen war. Die Akademie wollte eine andere Richtung einschlagen. Im Jahr zuvor hatte man Anne Hathaway und James Franco zusammen moderieren lassen und die beiden waren bei den Kritikern und Zuschauern nicht unbedingt gern gesehen. Crystal brachte die lang ersehnte frische Brise in die Zeremonie. Laut den ‚The New York Daily News’ „hielt er sich schlauerweise an die Formel, die für ihn auch in der Vergangenheit schon funktionierte: schneller, schlagfertiger Eröffnungsmonolog sowie eine Gesang-Tanz-Nummer.“

Featureflash / Shutterstock.com

1. Hugh Jackman

Hugh Jackman war der Moderator der 81. Annual Academy Awards. Zu diesem Zeitpunkt hatten seit Jahren nur Comedians die Show moderiert und die Produzenten versuchten nun, im Jahr 2009 eine neue Richtung einzuschlagen. „Wir wollen uns etwas von diesem Late-Night-Talk-Show Gefühl distanzieren“, sagte der Produzent Laurence Mark in einem Telefoninterview. „Für uns war es an der Zeit in eine andere Richtung zu gehen und jemanden zu engagieren, der selbst Filmstar ist.“

Mit Jackman schlugen die Oscars ganz zweifellos eine andere Richtung ein. Er integrierte viel Tanz und Gesang in seine Show und machte ausreichend viele Witze, ohne je beleidigend zu sein. Es war auf jeden Fall ein Wagnis, den „X-Men“ Star als Moderator anzuheuern, aber dies hat sich am Ende ausgezahlt. Die Einschaltquoten stiegen zum Vorjahr um 6%. Einige Kritiker hatten wenig nette Worte für Jackman’s Moderation übrig, aber andere schwärmten regelrecht über ihn, seitdem hat er kein Event mehr moderiert.

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