7 Schauspieler und Schauspielerinnen mit extremen Gehaltsforderungen

Published on March 16, 2015.

In Sachen Gehaltsverhandlungen scheinen manche Stars von einem anderen Stern zu sein. Viele von ihnen verlangen bei weitem zu viel Geld und manche werden daher auch gerne mal der Tür verwiesen. Denn wenn auch ab und zu Gehaltserhöhungen angemessen sind, in den meisten Fällen sind sie einfach nur unbegründet. Zu fordernd aufzutreten ist dabei generell nicht gut und kann sogar den Ruf eines Prominenten dauerhaft schädigen. Angesichts dessen haben wir uns dazu entschieden, ein paar der extremsten Gehaltsforderungen aus dem Land der Schauspielerei näher zu untersuchen – hier sind sieben der wohl verwöhntesten Damen und Herren Hollywoods:

7. Bruce Willis

Mehrere Magazine berichteten, dass Bruce Willis bei „The Expendables 3“ nicht antreten durfte, da Sylvester Stallone sich weigerte, ihm eine Millionen Dollar pro Tag – für eine Rolle, bei der er ganze vier Tage am Set gewesen wäre – zu zahlen. Stallone hatte ihm drei Millionen für vier Drehtage geboten, aber das reichte Willis offensichtlich nicht. Daher wurde die Besetzung des „Stirb Langsam“-Stars recht zügig begraben und Harrison Ford innerhalb von 72 Stunden an Bord geholt. Über Twitter bezeichnete Stallone Willis anschließend als „gierig und faul“ und fand, dass er „auf dem besten Wege sei, seine Karriere zu ruinieren“. „Ich denke [Willis] war sehr überrascht, dass er innerhalb von nur 72 Stunden durch Harrison Ford ersetzt wurde – einen besseren Schauspieler, einen viel netteren Menschen und eine interessantere Wendung für den Film“ hieß es anschließend aus Hollywood-Kreisen.

Der Gehaltsstreit schadete der Freundschaft zwischen Stallone und Willis aber nicht besonders. „Hier geht es lediglich ums Geschäft. Bruce und ich sind seit Ewigkeiten befreundet und daran hat sich auch nichts geändert, zumindest was mich angeht. Das hier geschah aus Frustration, aber es hat am Ende doch alles hingehauen“ kommentierte Stallone die ziemlich entbehrliche Episode.

Featureflash / Shutterstock.com

6. Katherine Heigl

Katherine Heigl wurde für eine Rolle in der Rom-Com „Valentine’s Day“ gehandelt, erhielt letztendlich aber eine Absage, da ihre Gehaltswünsche nicht realistisch waren. Drei Millionen Dollar forderte sie für ihre Szenen und das lag deutlich über dem, was die anderen Darsteller verlangten. Abgesehen davon spielten in dem Ensemble-Film eine Reihe von Stars mit, die um einiges prominenter sind und waren – wie Julia Roberts, Jennifer Garner, Anne Hathaway, Ashton Kutcher und Bradley Cooper. Aufgrund der schieren Anzahl großer Namen wurde erwartet, dass Dauer und Bezahlung der Auftritte einigermaßen gleich verteilt würden.

Heigls Agentur verneinte die Story: „Das Ganze ist lächerlich. Verhandlungen sind vollkommen alltäglich in diesem Geschäft und Katherine sagte aus vielerlei Gründen ab“. Wahrscheinlich wurde sie aber wirklich wegen einer zu hohen Gehaltsforderung abgelehnt, denn zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits den Ruf einer Diva mitsamt vollkommen unromantischen materiellen Neigungen.

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5. Tom Cruise

Im Jahr 2008 sollte Tom Cruise die Hauptrolle in einem Film mit Namen „Edwin A. Salt“ spielen, verabschiedete sich dann aber vom Projekt, als das Studio sich weigerte, ihm 20 Millionen Dollar dafür zu bezahlen. Auch wenn er sich selbst damals als Superstar sah, so hatte er aufgrund seiner Couchsprünge bei Oprah Winfrey und ätzender Angriffe auf Brooke Shields, wegen deren Gebrauch von Antidepressiva, doch deutlich an Popularität eingebüßt. Generell schienen ihm seine leidenschaftlichen Äußerungen zu Scientology nicht sonderlich zu helfen. Cruise behauptet, dass er damals aufgrund inhaltlicher Differenzen absagen musste – angeblich war ihm die Rolle zu ähnlich zu seiner aus „Mission Impossible“.

Nachdem Cruise raus war, erhielt Angelina Jolie das Drehbuch, da sie Interesse gezeigt hatte. Vorlage und Charakter wurden ihr zugeschnitten, der Filmtitel in „Salt“ umbenannt und „Ewelyn Salt“ auf eine endlich auf eine Mission geschickt, die ohne Cruise nun möglich war.

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4. Will Smith

Will Smith wurde laut Roland Emmerich gerade deswegen aus den Fortsetzungen zu „Independence Day“ genommen, weil er nunmehr als Superstar galt: „Ich will Will nicht, denn er ist nun zu groß für einen Film wie diesen. Es würde jetzt ein Will-Smith-Film werden. Es ist aber Independence Day und Independence Day handelte noch nie von nur einer Person. Es ging immer um eine Gruppe und [Will] ist dafür ein zu großer Star.“

Emmerich gab außerdem bekannt, dass Smith einfach zu teuer war. 2011 hieß es, dass der ehemalige TV-Star nun 50 Millionen Dollar für beide Fortsetzungen verlange und zudem noch Rollen für seine Frau und Kinder beanspruche. Als 20th Century Fox sich weigerte, verabschiedete er sich angeblich vom Projekt. In der Vergangenheit hatte Smith bereits erwähnt, dass er kein „Fortsetzungs-Typ“ sei und werden wolle. Bei der „Men in Black“-Reihe bewies er aber doch bislang eine gewisse Abhängigkeit.

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3. Johnny Depp

2013 gab Johnny Depp angeblich dem Film „Black Mass“ den Laufpass, als die Produzenten Cross Creek und Exclusive Media sein Gehalt von 20 Millionen auf 10 Millionen Dollar reduzieren wollten. Insgesamt beliefen sich die Kosten bereits auf 63 Millionen Dollar und die Studios versuchten die 13 Millionen über Budget irgendwie zu kürzen – Gehaltsanpassungen waren daher notwendig.

Depps Name auf Filmplakaten war einmal Garant für finanziellen Erfolg, doch das hat sich in den letzten Jahren geändert. Für seinen vorherigen Film „The Rum Diary“ erhielt er 15 Millionen Dollar bei einem Gesamtbudget von 45 Millionen. Der Film war ein Desaster an den Kinokassen und spielte weltweit gerade einmal 24 Millionen Dollar ein. Nachdem Depp die Produktion von „Black Mass“ verlassen hatte, kehrte er aber plötzlich wieder zurück, was Insider glauben lässt, dass die Produzenten ohne ihn schwarz sahen und ihm nun sogar mehr als die ursprünglichen 20 Millionen boten.

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2. Halle Berry

Nach ihrem Oscar für „Monster’s Ball“ wuchsen Halle Berrys Ansprüche. Als sie mit dem höchsten Film-Preis ausgezeichnet wurde, hatte sie bereits einen Werbevertrag mit Revlon, was Revlon-Boss Ron Perelman dazu brachte ihr ausdrücklich zu gratulieren und klarzustellen, wie glücklich er darüber sei, sie als Gesicht seiner Firma zu haben. Ihre Antwort darauf war angeblich: „Natürlich müsst ihr mir nun mehr zahlen“.

Der New York Post nach wurde Perelman daraufhin so wütend, dass er den Raum verließ und seine Anwälte anwies, das meiste aus Berrys Auszeichnung herauszuholen und „sie so lange wie möglich für ihre derzeitige Gage zu verpflichten“. Wir wissen nicht genau, wie viel Wahrheit hinter dieser Geschichte steckt, da Berry noch immer für Revlon wirbt. Wovon wir aber sicher ausgehen können, sind ihre hohen Forderungen bezüglich Geld. 10 Millionen Dollar pro Film sind es seit „Monster’s Ball“ ihre Karriere ins Rollen brachte – auch wenn seitdem die meisten ihrer Filme eher zur Abschreckung von Kritikern und Kinogästen gedient haben.

Tinseltown / Shutterstock.com

1. Jennifer Lopez

Jennifer Lopez gilt als super-anspruchsvoll in finanziellen Dingen und daher wundert es uns auch nicht, dass aus den Verhandlungen um einen Platz als Jurorin bei „American Idol“ nichts wurde. Der Grund: JLo wollte zu viel Geld. Als man sich letztendlich dann doch auf stolze 15 Millionen Dollar pro Jahr geeinigt hatte, schlug sie anschließend weitere fünf Millionen plus Boni für eine Vertragsverlängerung für Staffel Zwei heraus. Als die dritte Runde verhandlungsreif wurde, wollte sie noch einmal zwei Millionen mehr, was das Gesamtgehalt auf 22 Millionen brachte. Diesmal aber entschied sich Fox endgültig dagegen und der Deal platzte.

Aussagen Lopez’ zufolge verließ sie „American Idol“ nicht aufgrund eines Gehaltsstreits, sondern, da sie sich wieder mehr auf Filme und eigene Musik konzentrieren wolle – etwas, dass sie mit ihren Pflichten bei der TV-Show nicht vereinbaren konnte. Zweifel, dass es hier rein um zeitliche Budgets ging, sind durchaus angebracht. Immerhin hat es Jennifer Lopez nicht nur aufgrund inhaltlicher Prioritäten zu einem Idol Amerikas gebracht.

Helga Esteb / Shutterstock.com
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